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Konzept/Choreographie |
Toula Limnaios |
| Musik | Ralf R. Ollertz |
| Tanz/Kreation |
Fernando Balsera Pita, Alexander Carrillo Ahumada, María de Dueñas López, Hwan Hee Hwang, Amit Preisman, Antonios Vais, Mayra Wallraff |
| Kostüme | Antonia Limnaios/Toula Limnaios |
| Lichtdesign | Jan Langebartels |
| Public Relations | Silke Wiethe |
| Photos | Cyan |
every single day ist ein Stück für 7 Tänzer, frei inspiriert nach dem Mythos des Sisyphos von Albert Camus. Das Absurde besteht in dem Spannungsverhältnis zwischen der Sinnwidrigkeit der Welt einerseits und der Sehnsucht nach einem Sinn bzw. sinnvollem Handeln. Sisyphos ist Symbol für ein Lebensgefühl und wirft uns zurück auf unseren vergänglichen Zustand in unserer Verwundbarkeit als Menschen.
Camus hat den Mythos neu interpretiert – er hat einen Menschen gezeichnet, der zwar schwer an der Last seiner Aufgabe trägt, aber in der permanenten Monotonie seines Alltags Sinn und sogar Glück findet.
Wie Sisyphos sind die Interpreten in Aktionen verstrickt, die aussichtslos erscheinen – nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie unfähig sind, sich aus ihnen zu lösen. In einer Zeitschleife wiederkehrender Bewegungen mit leichten, fast unmerklichen Veränderungen, eskaliert die Situation und führt zwangsläufig zum Ausbruch, der eine mögliche Auflösung erreichbar werden lässt. Alles scheint in eine entrückte Zeitlosigkeit getaucht ... - ein emotionales Gefühl, eingefangen in Bildern, die ebenso bizarr wie poetisch sind.
every single day ist eine Choreographie des Betrachtens, eine poetische Erwägung über den beständig wachsenden Verdacht des Absurden. Sie treibt Alltagssituationen an die Grenze zum Sur-Realen und lässt dort zutiefst menschliche Eigenschaften erscheinen.
Es sind wandelnde Bilder in stetiger Entwicklung wie der Zyklus des Lebens. Sisyphos steht für die tägliche Herausforderung, etwas „Unmögliches“ zu tun. Die wiederkehrende Monotonie verbindet Hoffnung und Illusion zugleich. "Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." (Camus: Der Mythos des Sisyphos)
Vorstellungen:
HALLE TANZBÜHNE BERLIN, 29. - 31. Juli + 4. - 7. + 10. - 13. August. 2011
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, 26. - 27. August 2011
Tafelhalle Nürnberg, 30. September und 1. Oktober 2011
Weitere Informationen zu der Produktion finden Sie hier als pdf zum download. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen oder eine DVD zu (ab September).
| Konzept/Choreographie | Toula Limnaios |
| Musik | Ralf R. Ollertz |
| Tanz/Kreation |
Fernando Balsera Pita, Alexander Carrillo Ahumada, María de Dueñas López, Hwan Hee Hwang, Amit Preisman, Antonios Vais, Mayra Wallraff |
| Kostüme | Antonia Limnaios/Toula Limnaios |
| Lichtdesign | Jan Langebartels |
| Public Relations | Silke Wiethe |
| Photos | Cyan |
reading tosca – eine spannungsgeladene choreographische Neulesung der Puccini-Oper – ist nicht die Inszenierung einer Oper, sondern eine zeitgenössische Neukomposition in Bewegung und Klang.
Die Choreographie vereint in einem polyphonen Tableau grausame Poesie und Zwietracht, Bilder des Schreckens, sensibles Portrait und zunehmend ironische und kritische Gesellschaftsbilder. Puccinis Komposition wird dekonstruiert und kleinste Partikel erscheinen aus dem Verborgenen. So ist auch die Musik poetische Metapher der Fragilität ebenso wie Spiegel der der Oper innewohnenden zerstörerischen Kraft.
Eine Geschichte, die sich jederzeit wiederholen könnte, gestern, heute, immer, tosca toujours. »reading tosca« – Gehörtes, Geträumtes, Gefühltes, Projiziertes – die Grenzen verschwinden in Körper, Raum und Zeit, dazwischen mehr als tausende Augenblicke, doch der Abgrund ist stets gegenüber – zeitlos bestürzend: alles will, alles verliert.
reading tosca ist eine Neulesung der Puccini für 4 Tänzerinnen und drei Tänzer und Koproduktion der cie. toula limnaios mit Kunst aus der Zeit der Bregenzer Festspiele und dem Bregenzer Frühling sowie dem Künstlerhaus Mousonturm.
Vorstellungen:
Festspielhaus Bregenz, 29. und 30. Mai 2008
HALLE TANZBÜHNE BERLIN, 12.-15. & 19.-22. & 26.-28. Juni 2008
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main, 21. - 24. August 2008
Tafelhalle Nürnberg, 18. & 19. Oktober 2008
Festival de Mujeres en la Danza, Quito/Ecuador, 9. März 2009
Festival MuDanzas, Cartagena/Spanien, 28. März 2009
HALLE TANZBÜHNE BERLIN, 6. – 9. & 16. – 19. August 2009
HALLE TANZBÜHNE BERLIN, 5.-8. und 12.-15. Mai 2011
Ballhof 1, Staatstheater Hannover, Festival Xtra Frei, 14. Juni 2011
Neuer Saal, Schwankhalle Bremen, Festival Xtra Frei, 16. Juni 2011
Weitere Informationen zu der Produktion finden Sie hier als pdf zum download. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen oder eine DVD zu.
Einen Trailer finden Sie hier.