Das ensemble mosaik wurde 1997 gegründet und kann in seiner jetzigen Formation auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken. Das Ensemble pflegt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit qualifizierten Gastmusikern, die bei Bedarf die Stamm-Besetzung ergänzen, um Stücke verschiedenster Besetzungen aufführen zu können.

 

Die Kernbesetzung besteht aus

Bettina Junge Flöte
Simon Strasser Oboe
Christian Vogel Klarinette
Martin Losert Saxophon
Chatschatur Kanajan Violine
Karen Lorenz Viola
Mathias Mayr Violoncello
Ernst Surberg Klavier
Roland Neffe Schlagzeug
Enno Poppe Leitung, Komposition

 

  

Bettina Junge (fl) - Geboren 1968 in Köln. Studium von 1989 bis 1995 an der UdK Berlin bei Annette von Stackelberg, Privatunterricht bei Jochen Hoffmann (Deutsche Oper Berlin). Meisterkurse u.a. bei Robert Aitken, Renate Greiss und Roswitha Staege. Ihr Interesse gilt vor allem der zeitgenössischen Musik und freien Improvisation. Von 1997-2000 Mitglied des 2:13 Ensembles, 2000-2001 Vorstandsmitglied der Berliner Gesellschaft für Neue Musik. Gründungsmitglied des ensemble mosaik (1997) und zusammen mit Ernst Surberg für die Geschäftsführung und künstlerische Leitung verantwortlich. Vor allem mit dem ensemble mosaik spielte sie auf nationalen und internationalen Festivals (Maerzmusik, Eclat, Transit, Kontraste u.a.) und war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt (u.a. von Enno Poppe, Stefan Streich und Michael Beil). Sie wirkte bei verschiedenen CD-Produktionen mit: Werke von Orm Finnendahl, Agostino Di Scipio, Enno Poppe, Sebastian Claren und Klaus Lang.

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Simon Strasser (ob) - Geboren 1973 in Stuttgart. Studium bei Jochen Müller-Brincken, Ricardo Rodrigues und Burkhard Glaetzner. 1997-2000 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1999 Mitglied des ensemble mosaik. Teilnahme an der internationalen Ensembleakademie Impuls, Graz 2000. Konzerttätigkeit mit verschiedenen Ensembles, u.a. dem Ensemble Resonanz.

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Christian Vogel (cl) - Geboren1969 in Landau in der Pfalz. Studium bei Peter Rieckhoff, Ewald Koch und François Benda in Berlin. Bassklarinettenunterricht bei Sylvia Schmückle und Joachim Wels. Orchestertätigkeit bei der Jenaer Philharmonie, den Berliner Sinfonikern und bei der Neubrandenburger Philharmonie. Solokonzerte mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Kammermusiktourneen mit dem Eurhythmie-Ensemble Berlin in Deutschland, der Schweiz u. Schweden. Gründungsmitglied des ensemble mosaik.

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Martin Losert (sax) - Geboren 1971. Studium von 1991-99 an der HdK Berlin sowie am CNR Bordeaux Instrumentaldidaktik (DME), Schulmusik und IHF (inkl. Konzertexamen) mit Hauptfach Saxophon. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Jean-Marie Londeix, Marie-Bernadette Charrer, Ulrich Mahlert, Dieter Schnebel, Hartmut Fladt und Ingeborg Pfingsten. Solokonzerte mit dem Philharmonischen Orchester Heidenheim, dem Sinfonieorchester Berlin und verschiedenen Ensembles auf. Musikalisch gilt sein Interesse jedoch vor allem der neuen Kammermusik. Gründungsmitglied des ensemble mosaik, des Duo Masuko-Losert (Klavier/Saxophon) und des Aton-Saxophonquartetts. Martin Losert wirkte bei zahlreichen Produktionen der Berliner Philharmoniker, des Deutschen Symphonie Orchesters und der Berliner Symphoniker sowie vielen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit.

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Chatschatur Kanajan (vl) - Geboren 1971 in Moskau. Erhielt seinen ersten Violinunterricht mit fünf Jahren bei Elisabeth Gilels. Studium in Moskau, Dresden und Berlin u.a. bei Marina Jaschwili und Ilan Gronich. Er studierte Dirigieren und Komposition bei Friedrich Goldmann an der UdK Berlin. 1980 trat er zum ersten Mal als Solist auf (Philharmonisches Orchester Dnepropetrovsk). Von 1996 bis 1998 war er Konzertmeister des Hans von Bülow-Kammerorchesters. Er ist seit 1997 Mitglied des Kairos Quartett und seit 1998 im ensemble mosaik. 1999 war er Stipendiat des Schloss Solitude. 2002 1. Preis für Interpretation beim »Hanns Eisler Preis für Komposition und Interpretation«. 2002 debütierte er als Operndirigent mit der »Flut« von Boris Blacher im Stadtbad Prenzlauer Berg. 2003 entstand die Elektroakustische Komposition-Perfomance für Violine, Tonband und Live-Elektronik EdlesTropfen in Kernspaltung (Auftrag von Ultraschall 2004). 2004 wurden 16-Zylinder für Viola solo (Pflichtstück für den Max-Rosthal-Wettbewerb) und super strings für das Kairos Quartett (Kompositionsauftrag des Berliner Senats) uraufgeführt. 2005 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris. 2006 musikalische Gestaltung und Dirigat an der Komischen Oper in Cosi fan tutte (Hip HOpera) Fesival-Auftritte: Wien Modern, Salzburger Festspiele, Prager Frühling, Zürcher Tage für Neue Musik, Concierto Internacional Mexico City, Huddersfield Contemporary Music Festival, Ars Musica Brüssel, Music Factory Bergen, Donaueschingen, Internationale Ferienkurse Darmstadt, Eclat Festival Stuttgart, Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, Musica Viva München, Berliner Festwochen.

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Karen Lorenz (va) - Studierte Bratsche bei Hartmut Rohde und Lehramt Musik an der HdK Berlin, im Anschluss Kammermusik beim Alban Berg Quartett in Köln. Seit 1997 widmet sie sich verstärkt der Neuen Musik, vor allem im ensemble mosaik. Sie nahm an zahlreichen internationalen Kursen teil und gewann 2001 mit dem Athena-Quartett beim Concours de Geneve den 3. sowie den Publikumspreis. Seit 2003 spielt sie im Zephyrquartett Berlin, das sich der historischen Aufführungspraxis verpflichtet fühlt.

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Mathias Mayr (vc) - Geboren 1972. Studium an der Musikhochschule München dann in Sydney bei Uzi Wiesel. Mitglied bei verschiedenen Gruppen, zum Beispiel ensemble pianopossibile (München) European Music Project, Gong Linna Group, Trio MaBouche (Jazz). Sein Interesse gilt insbesondere der experimentellen elektronischen Musik, historischer Aufführungspraxis, mikrotonaler Musik (z.B. spektrale und makam- musik) sowie der Improvisation. Er erhielt 2005 den "Münchner Förderpreis" und arbeitete mit vielen Komponisten zusammen. Seit 2008 Mitglied des ensemble mosaik.

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Ernst Surberg (p) - Geboren 1966 in Münster. Klavierstudium bei Rolf Koenen und Alan Marks in Berlin. Stipendiat der Käthe-Dorsch-Stiftung. Meisterkurs für zeitgenössische Klaviermusik bei Jeffrey Burns. Gründungsmitglied des ensemble mosaik. 1995 bis 1998 Leitung der Konzertreihe »Studio Neue Musik« und widmete sich seit 1998 gemeinsam mit Alex Arteaga dem modularen Projekt »Innerhalb«. Zahlreiche Uraufführungen, u.a. Werke von Stefan Streich, Michael Beil (»Mach 7« für Klavier, Zuspiel und Video), Enno Poppe (»rad« für Keyboardduo, UA in Donaueschingen 2003 mit Benjamin Kobler), Klaus Lang, Sergej Newski.

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Roland Neffe (dr) - Geboren 1970 in Graz. Studium an der Musikhochschule Graz, am Konservatorium Nürnberg, am Berklee College of Music Boston und an der Hochschule der Künste Berlin: Klassisches Schlagwerk und Jazzvibraphon. Arbeit mit unterschiedlichsten Ensembles und Bands von Neuer Musik bis Jazz. Zahlreiche CD-Einspielungen und Festivalauftritte: Berliner Festspiele, Percussionfestivals Paris und Wien, Jazz Ost West, Steirischer Herbst, Drumfestival Seoul, Ars Electronica, Donaueschinger Musiktage, Ultraschall Berlin, Wien Modern u.a. Seit 2003 Mitglied des ensemble mosaik.

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Enno Poppe (Leitung) - Geboren am 30. 12. 1969 in Hemer/Sauerland; studierte Dirigieren und Komposition an der HdK Berlin, u.a. bei Friedrich Goldmann und Gösta Neuwirth. 1996 Studienaufenthalt an der Cité Internationale des Arts, Paris; diverse Preise und Stipendien, u.a. Boris-Blacher-Preis 1998, Kompositionspreis der Stadt Stuttgart 2000, Busoni-Preis 2002, Förderpreis der Ernst-von-Siemens-Stiftung 2004, Schneider-Schott-Preis 2005, 2002/03 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, Konzerttätigkeit als Pianist und als Dirigent. Seit 1998 Dirigent des ensemble mosaik. 2002-04 Lehrbeauftragter für Komposition an der HfM »Hanns Eisler« Berlin. Kompositionskurs bei den Darmstädter Ferienkursen 2004. Kompositionsaufträge u.a. vom Ensemble Modern, Klangforum Wien, WDR (Wittener Tage), SWR (Donaueschingen), BR (musica viva).

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