Galaxy Hotel
[play for music]
Komposition, musikal. Leitung Burkhard Friedrich und Jürgen Hall
Szen. Konzeption, Text, Regie Bernhard Herbordt/Melanie Mohren
Ausstattung Leonie Mohr/Hannes Hartmann
Video Timo Schierhorn
Produktion soniq performing arts
Regieassistenz/Abendspielleitung Elisabeth Werthner
Ausstattungsassistenz Saskia Senge
Besetzung Armin Dallapiccola
Michael E. Kleine
Julian zu Klampen
  ensemble Intégrales:
G. Espineira (Fl.), M. Wagener (Kl.), B. Lüneburg (Vl.), S. L. Schmidt (Vlc.), N. Gloger (Keyb), J. Shapiro (Schlagzeug) und Jürgen Hall (Sound Design/live Elektronik)

Eine Koproduktion von ensemble Intégrales und soniq performing arts mit Kampnagel Hamburg und Sophiensaele Berlin in Zusammenarbeit mit Festival Ultraschall. Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds, der Kulturbehörde Hamburg, der Zeit-Stiftung und der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung.

 

Komposition: Burkhard Friedrich
1962 in Berlin geboren, studierte Burkhard Friedrich Komposition, allgemeine Musikerziehung und klassisches Saxophon in Berlin, Lübeck und Stuttgart. Er war Stipendiat der Heinrich-Strobel- des Südwestrundfunks, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Stadt Hamburg. Seine Kammeroper Lancelots Spiegel erhielt 2001 den 1. Preis im Opernkompositionswettbewerb der Kunstuniversität Graz (Österreich) und wurde 2003 in Graz uraufgeführt. Seine zweite Kammeroper Imitation of Life nach Motiven des Regisseurs David Lynch und des amerikanischen Autors Bret Easton Ellis hatte 2005 an der Staatsoper Hamburg Premiere. Burkhard Friedrich ist für seine Kompositionen und Interpretationen als Komponist, Solist und Kammermusiker zeitgenössischer Musik international mehrfach ausgezeichnet worden, Konzerte, Auftritte und Aufführungen seiner Werke führen ihn durch ganz Europa, Asien und die USA.

Komposition (elektronisch): Jürgen Hall
Jürgen Hall, geboren 1969, studierte Physik und Musikwissenschaft in Hamburg und ist seit 1993 als Komponist und Musikproduzent tätig in den Bereichen elektronische Popmusik, Improvisation und Theatermusik. Zu seinen aktiven Projekten zählen unter anderem das Soloprojekt Gunter Adler und die Formation Augsburger Tafelconfect. Als Solo-Performer unternimmt er Konzertreisen durch Frankreich, Schweiz, Italien, Benelux, Polen etc. 2003 gründete er das Internet-Label Plakatif  für experimentelle Musik. Er ist außerdem Gelegenheits-DJ, kreiert Klang- und Geräusch-Installationen und führt seit 2005 Stummfilmvertonungen auf (Alice 1915, Alice in Wonderland von W. Young und Berlin: Die Sinfonie der Großstadt  von Walter Ruttmann).

Regie, Text, szen. Konzeption: Melanie Mohren, Bernhard Herbordt
Bernhard Herbordt (*1978 in Würzburg) und Melanie Mohren (*1979 in Bonn) sind Absolventen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Giessen. In der Zusammenarbeit beider entstehen interdisziplinäre künstlerische Theaterarbeiten, Hörspiele, Installationen und Performances. Nach etlichen Hörspielen (Diskurse Festival Giessen, Hessische Theatertage, Künstlerhaus Mousonturm, ITs Festival Amsterdam) und Theaterinszenierungen (FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm, Kampnagel, Sophiensaele, Hebbel am Ufer, PACT Zollverein Essen, Schauspielhaus Stuttgart...) wurden Herbordt/Mohren 2005 als Nachwuchskünstler im TheaterHeute Jahrbuch nominiert. 2008/ 2009 sind Herbordt/ Mohren Stipendiaten der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.

Ausstattung: Hannes Hartmann/Leonie Mohr
Nach einer Tischlerausbildung war Hannes Hartmann (*1972, Wien) zunächst im Möbelbau und der Architektur tätig, bevor er sein Studium für Bühnenbild bei Herbert Kapplmüller in Salzburg und Kunstgeschichte in Wien begann. Seit seinem Abschluss 2001 ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner mit Arbeiten unter Anderen am Staatstheater Stuttgart, Schauspielhaus Bochum, und an der Oper Chemnitz zu sehen und mit seinen Kunstwerken bei Galerien und auf Ausstellungen vertreten. Zur Spielzeit 2009/2010 geht er als Ausstattungsleiter an das Theater Stuttgart.
Leonie Mohr (*1075, Bonn) hat ebenfalls am Mozarteum in Salzburg Bühnenbild studiert und nach Bühnenbildassistenzen bei den Salzburger Festspielen und der Hamburgischen Staatsoper von 2000-2002 am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Bühnenbildnerin gearbeitet. Seit 2002 ist Leonie Mohr  freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin und mit Arbeiten u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, der Oper Chemnitz und dem Neuen Schauspiel Erfurt vertreten.
Gemeinsam und zusammen mit Herbordt/Mohren erarbeiteten sie im Rahmen des Theaterfestes Irrfelsen am Staatstheater Stuttgart, 2007, sowie Wie man ein Loch in den Himmel macht an den Sophiensäle Berlin, 2008.

Video: Timo Schierhorn
Timo Schierhorn studierte bis 2009 Visuelle Kommunikation und Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Neben seinen eigenen Dokumentar- und Experimentalfilmen, sowie Raum- und Videoinstallationen arbeitet er seit 2001 kontinuierlich als Videokünstler für Theaterprojekte. Mit dem Komponisten Burkhard Friedrich arbeitete er für die Produktionen C4H10FO2P Station von Torsten Beyer im Rahmen des Eclat Festivals und Imitation of Life in der Hamburgischen Staatsoper zusammen. Als weiteres Standbein in seinem künstlerischen Schaffen zeichnet sich Timo Schierhorn als Videoclipregisseur aus und arbeitet mit Künstlern wie Tocotronic, Tenfold Loadstar oder Go Plus zusammen.

ensemble Intégrales
Weitere Informationen zum ensemble Intégrales finden Sie hier.

Armin Dallapiccola
Seit seinem Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Graz hat sich Armin Dallapiccola (*1955) einen Namen in Film und Schauspiel gemacht. Nach Engagements an österreichischen und deutschen Stadttheatern wechselte Dallapiccola 1986 zum Bremer Tanztheater und gründete 1989 zusammen mit Dirk Cieslak die Gruppe Lubricat, die mit großem Erfolg bis heute in Berlin arbeitet. Neben zahlreichen Fernsehfilmen (SOKO Wismar/Leipzig, Küstenwache…) sind es vor Allem Schauspiel- und Performance-Produktionen an Bühnen wie Sophiensaele Berlin, Mousonturm Frankfurt, Kampnagel Hamburg, Staatsoper Stuttgart, Staatstheater Dresden, Frascati Amsterdam oder Stadttheater Bozen, mit denen Armin Dallapiccola als Performer in Erscheinung tritt. In Zusammenarbeit mit Dirk Cieslak, H.W. Kroesinger, Johannes Grebert, Monika Steil, Ruedi Häusermann, Christoph Nel oder Vivienne Newport entstanden so zahlreiche Bühnenwerke.

Michael E. Kleine
Michael E. Kleine (*1981, Lahr/Schwarzwald) studierte Musiktheaterregie an der Theaterakademie Hamburg, tritt aber an Bühnen wie Kampnagel Hamburg, Theater Osnabrück, Hamburger Schauspielhaus, Hamburgische Staatsoper, Staatstheater Stuttgart oder Thalia Theater Hamburg auch als Performer, Ausstatter, Dramaturg oder musikalischer Leiter in Erscheinung. In vielen eigenen Produktionen wie z.B. Jasomirgott, Fron und Schuld – eine musikalische Handlung (Staatsoper Hamburg, 2007) verbindet er diese Kompetenzen und entwickelt Ansätze performativer Projekte.